1. "Du bist perfekt, so wie Du bist"

Stellt euch einen perfekten Abend vor. Die laue Sommersonne geht langsam unter, er und sie sitzen nach dem gemeinsam gekochten Essen und Verzehr desselbigen auf dem Sofa. Knutschen ist angesagt. Wunderschön, tiefe Blicke…. Und dann … Er: „ich habe ein schlechtes Gewissen“. Sie „hä????????“

Das Knutschen wird abgebrochen, reden ist angesagt. Und dann stellt sich heraus, dass er für sie entschieden, gedacht und gehandelt hat. Denn er glaubt, dass er ihr nicht das bieten kann, was sie will. Er glaubt, dass er sie nie so lieben wird wie sie ihn liebt. Aber sie ist perfekt, so wie sie ist. Sie hatte bis dato gar nicht von Liebe gesprochen. Sie empfand auch tatsächlich noch keine Liebe für ihn – alles war neu. Im besten Sinne kann maximal gesagt werden: Sie hatte sich verliebt.

Er aber hätte nur freundschaftliche Gefühle für sie.

Schon eigenartig, denn die zwei haben mehrfach die Nacht miteinander verbracht, sind zusammen weggefahren – es lief bis dato also mehr als gut. Zu gut – vielleicht?
Verständlich ist diese Art vom Beenden einer Partnerschaft, die noch gar keine war,  natürlich nicht.

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