6. „Meine Eltern sagen auch, dass es mit uns nicht klappt“

Nach einigen Jahren glücklicher Partnerschaft, dem Zusammenziehen und dem „Wir-bauen-uns-unser-Leben-auf“ wohnte das Paar schon mehrere Jahre zusammen und alles lief gut. Sie war zu ihm gezogen, weg aus Berlin. Er studierte, sie studierte – im Grunde war alles im grünen Bereich. Weder im Bett, noch außerhalb gab es überdeutliche Anzeichen, die darauf hingewiesen hätten, dass diese Partnerschaft ein jähes Ende finden sollte. Sie war – im Nachhinein wissen wir es wie immer besser – dann aber in den Augen seiner Eltern nicht die Schwiegertochter, die man sich gewünscht hat. Und der Herr Sohn gab unglaublich viel auf die Worte seiner Eltern. Vielleicht war er aber auch nicht stark genug, sich gegen den Willen seiner Eltern durchzusetzen. Genau werden wir das nicht mehr erfahren.

Das Ende der Beziehung kam nach einem ganz normalen morgendlichen Frühstück mit Sex auf dem Küchenboden. 10 min später – als gerade alles wieder trocken war – klingelte sein Vater, um ihr mitzuteilen, dass sie dort nicht mehr wohnen könnte. Auch nicht an den Wochenenden oder in den Semesterferien, weil die Miete zu teuer wäre (wichtig: seine Eltern zahlten die Miete). Nachdem der so genannte Schwiegervater in spe wieder weg war, fragte sie ihren Freund, wie es denn nun weiter gehen sollte. Er sagte: „Tja, das war´s dann wohl.“ Und das alles auf dem Küchenboden, wo vor 10 min noch Orgasmen erlebt wurden.

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One Response to 6. „Meine Eltern sagen auch, dass es mit uns nicht klappt“

  1. Chrisi says:

    Ein Morgen, wie man/frau ihn immer wieder “gern” erleben möchte.

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